Knöpfe auf der Diskantseite
Gleich- oder wechseltönig?
Der Begriff des Akkordeons ist nicht wirklich eindeutig. Zum einen versteht man heute darunter alle Handzuginstrumente, deren Tastatur auf der Diskant-Seite in abgewinkelter Form angebracht ist, zum anderen wird der Begriff oft für bestimmte Sonderformen gebraucht. Der Begriff Harmonika wird ebenfalls oft synonym verwendet, manchmal aber auch abgrenzend.
Auf jeden Fall gibt es eine Fülle regionaler Bezeichnungen wie Handharmonika, Handklavier, Ziehharmonika, Ziehorgel, Ziach, Diatonische, Handorgel, Riemenorgel, Heimatluftkompressor, Quetschkommode, Quetsch, Schweineorgel, Zugin, Quetschebüggel, Quetschn, Zerrwanst, Tretschrank, Schifferklavier oder Maurerklavier.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal einzelner Akkordeon-Typen ist die Gleich- bzw. Wechseltönigkeit.
Kommen bei Aufzug und Zudruck des Balges bei den Tasten immer gleiche Töne pro Taste, dann ist das Instrument gleichtönig. Gleichtönige Instrumente sind in der Regel einfacher zu erlernen, da sich die Tonanordnung bei Aufzug und Zudruck nicht ändert.
Kommen bei den meisten Tasten jedoch unterschiedliche Töne, je nachdem ob man den Balg öffnet oder schließt, dann ist das Instrument wechseltönig. Mit wechseltönigen Instrumenten kann man schlichtweg Mechanik einsparen. Mit nur 10 Knöpfen kann man 20 Töne spielen!
Ein Piano-Akkordeon ist immer gleichtönig!
Wählen Sie aus, ob Ihr Instrument gleich- oder wechseltönig ist.